Coaching-Methoden


Mit starken Wurzeln gut im Leben
stehen

Vergleichbar mit den Coaching-Methoden ist der Werkzeugkasten des Handwerkers. Für jede Aufgabe kommt ein spezifisches Werkzeug zum Einsatz und jedes Werkzeug bietet Variationsmöglichkeiten. So kann ich methodisch individuell beraten und begleiten.

Meine Methoden in der Übersicht:

 
1. Systemische Beratung & systemisches Coaching


Die systemische Arbeit folgt dem phänomenologischen Ansatz und basiert auf dem universellen Prinzip des “wissenden Feldes”, wie es Bert Hellinger nannte.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Der amerikanische Forscher Rupert Sheldrake beschreibt die von ihm sogenannten “morphogenetischen Felder” erstmals in seinem Buch “Das schöpferische Universum”. Demnach verfügen diese Felder aufgrund morphischer Resonanz über Eigenschaften wie Gestalt, Geschichte und ein immanentes Gedächtnis – das “wissende Feld”.

Der Quantenmechanik ist das Phänomen des “wissenden Feldes”  als “Verschränkung” bekannt, die im sog. Doppelspaltversuch nachgewiesen wurde. Damit wird die messbare Tatsache verbunden, dass zwei Photonen miteinander in Verbindung stehen, unabhängig von deren Entfernung zueinander. Einstein sprach in diesem Zusammenhang von der “spukhaften Fernwirkung”. Dieselbe Information ist also an zwei Orten zeitgleich verfügbar.
Diese für mich faszinierende Tatsache kann eine Erklärung sein für das “Funktionieren” von Aufstellungen. 

Was geschieht bei einer systemischen Aufstellung?

Beim systemischen Aufstellen werden Menschen als Repräsentanten für lebende oder verstorbene Menschen/Tiere, für Objekte oder Aspekte (Entitäten) gestellt. Durch den Platz, den sie einnehmen, treten sie in Verbindung mit dieser Entität. Sie kommen in Kontakt mit dem „wissenden Feld“. Auf diese Weise werden energetische Verbindungen (Beziehungen und deren Störungen) sichtbar und können zu einer Lösung geführt werden.

Wobei hilft die systemische Aufstellung?

Als Personal Life Coach kümmere ich mich vorwiegend um die persönlichen Anliegen meiner Klient*innen. Die Familienaufstellung ist hervorragend geeignet, um Fragestellungen im persönlichen Lebensumfeld zu klären und Probleme aus den Lebensbereichen Familie, Beruf oder Freizeit zu lösen.

Die Themen und Anliegen für Aufstellungen betreffen typischerweise: Probleme in Beziehungen, Lebenskrisen, schwere Verluste, Trennungen, Krankheiten, Kontaktabbrüche, Traumata – oder allgemeiner gesagt: Belastungen der aktuellen Lebenssituation! Letztlich kann jedes Thema als Anliegen bearbeitet werden, unabhängig davon, wie lange das Problem bereits besteht.

Wie wirkt die systemische Aufstellung?

Wir lösen unbewusste Verstrickungen, identifizieren den geeigneten Platz für die am System beteiligten Menschen, verändern destruktive Verhaltensmuster, finden Antworten in wichtigen Entscheidungssituationen, lösen problematische Bindungen, klären Konflikte, bringen Frieden und Liebe zurück ins aufgestellte System.

All das ist möglich, wenn wir uns dem Prozess hingeben können und bereit sind, die Veränderungen anzunehmen. Aufstellarbeit geschieht mit der Energie des Herzens – manchmal jedoch rebelliert dabei der Verstand.

Systemische Einzelberatung und Aufstellung in der Gruppe

Die systemische Arbeit bildet einen meiner Schwerpunkte. In der systemischen Beratung und dem Coaching sind zwei Settings von Bedeutung: die Einzelberatung und die Aufstellung in der Gruppe.

In Zeiten von Corona haben sich beide Settings auch in Online-Formaten bewährt. Dazu kommen wir im Online-Konferenzraum mittels ZOOM-Tool zusammen. Ein kleines Webstudio dient uns als Aktionsraum. Darin wirken Figuren als Repräsentanten für Personen und Aspekte im aufzustellenden System. Klient*innen können den Ablauf ihrer Aufstellung am Bildschirm mitverfolgen.



Die Fernsitzung bewirkt Ergebnisse, die annähernd so kraftvoll sind wie eine Präsenzsitzung. Alternativ kann das Coaching auch als Telefongespräch stattfinden.

Exkurs – Die Geschichte der Familienaufstellung

Den wohl ältesten Ursprung von Formen systemischer Aufstellung finden wir im Schamanismus. Hier wurde das Familienstellen angewandt, um Ordnungen wieder herzustellen, Heilungen zu bewirken und richtige Entscheidungen treffen zu können. Ahnen wurden durch lebende Mitglieder des Clans repräsentiert.
Neue Formen entstanden in den 1960er-Jahren durch Virginia Satir als sog. Familienskulptur, die durch Schönfelder und Hellinger in ihrer Form weiter entwickelt wurde zur Familienaufstellung. Daraus entstanden wiederum unterschiedliche Varianten von Aufstellungen.

Exkurs – Alles ist mit Allem verbunden

Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen. Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er wird allein sein. (frei nach Hildegard von Bingen)

2. PSYCH-K® – Arbeit mit Glaubenssätzen

Etwa gleichbedeutend mit der systemischen Arbeit nutze ich PSYCH-K®. Es ist eine höchst effektive Methode,
um limitierende, unbewusste Überzeugungen zu löschen und stattdessen stärkende, fördernde Glaubenssätze zu etablieren. Diese Methode wurde anfangs der 1980er Jahre von dem renommierten US-amerikanischen Psychotherapeuten und Managementberater Robert M. Williams entwickelt und seitdem stetig erweitert.

Wie funktioniert PSYCH-K® ?

PSYCH-K® bringt beide Gehirn-Hemisphären miteinander in Kommunikation, durch die das Gehirn den idealen Zustand für Veränderungen im Unterbewusstsein annimmt. Diese Methode stellt uns eine Auswahl sogenannter „Balancen“ bereit, die Veränderungsprozesse einleiten. Der kinesiologische Muskeltest dient uns ergänzend als Biofeedbacksystem des Körpers. 

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die von R. Williams weltweit etablierte Methode baut auf den Erkenntnissen der Epigenetik auf, welche die Interaktion der Gene mit der Umwelt untersucht. Ein Vorreiter dieser Forschung ist der Entwicklungsbiologe und Stammzellenforscher Bruce Lipton. In seinem Buch „Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“ (2016) formuliert er als Quintessenz seiner Forschung: „Es sind nicht unsere Gene, die unser Leben kontrollieren, sondern unsere Ansichten.“ Unser Gehirn ist lebenslang wandelbar, lern- und anpassungsfähig. Zusammen mit dem gesamten Nervensystem steht es in ständigem Kontakt und in Rückkoppelung mit jeder Zelle unseres Körpers.

Was bewirkt PSYCH-K® ?

Der Mensch wird in hohem Maße von seinen innersten Überzeugungen geprägt. Ähnlich wie ein Autopilot steuert unser Unterbewusstsein über 90 Prozent unserer Gedanken oder Handlungen und beeinflusst so unsere Entscheidungen. Holen wir negative Glaubenssätze in unser Bewusstsein und ersetzen sie durch positive Überzeugungen, dann werden wir zum aktiven Gestalter unseres Lebens. So wirkt z.B. der Glaubenssatz „Ich kann es nicht“ extrem blockierend. Verankern wir stattdessen die Überzeugung „Ich kann es“, so manifestieren wir Selbstvertrauen und kommen somit in die Handlung. PSYCH-K® hilft uns auch dabei, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

Meine Erfahrung zeigt, dass sich die systemische Arbeit und die Balancen mit PSYCH-K® in ihrer Wirkung sehr gut ergänzen. Auch diese Methode ist besonders gut für Online-Sitzungen geeignet.

Externer link zur offiziellen Website in D:
https://psych-k.de/

3. Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl®

In der Arbeit mit meinen Klient*innen wende ich die Transparente Kommunikation für die Gesprächsführung an.
Auf den ersten Blick ähnelt diese Methode der gewaltfreien Kommunikation (GFK nach M. Rosenberg).
Wo die GFK als sachlich-konstruktive Kommunikations-Methode dem Leitfaden eines 4-Schritte-Modells folgt (situative Beobachtung, Gefühl einbeziehen, Bedürfnis erkennen und benennen, Bitte aussprechen), geht die Transparente Kommunikation nach T. Hübl tiefer in die Beziehungsebenen.

So spielen die Beziehungen auf der intrapersonellen und interpersonellen Ebene eine wesentliche Rolle.
Die Einbeziehung der transpersonalen Ebene (überpersönliches, höheres Bewusstsein) eröffnet eine spirituelle Sicht auf das Geschehen. Im Beziehungsraum findet eine achtsame, empathische Kommunikation statt, bei der das Einfühlen, das Sprechen und das Hören eine neue Qualität entwickeln. Die drei energetischen Systeme mentale Energie, emotionale Energie und physische Körperenergie werden in die Kommunikation aktiv mit einbezogen.

Diese Form der Kommunikation kann psychische Prozesse mit tiefgreifend positiven Effekten auslösen, bis hin zu einer heilenden Wirkung. Ich begleite die Menschen achtsam und kompetent bei diesen Prozessen.

4. Mediation und Konfliktlösung

Akute oder schwelende Konflikte sind häufig die Motivation, ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Wenn den beteiligten Menschen die Not über den Kopf wächst, ist eine Mediation mit den Konfliktparteien als kurzfristige Lösung zur Befriedung gut geeignet. Ziel ist es, die Konflikt-Ursachen gemeinsam zu erforschen und zu lösen. 

Im Prozess der Konfliktlösung verstehe ich meine Rolle als Brückenbauer zwischen den festgefahrenen Positionen. Es geht darum, die Position des Gegenübers nicht nur zu hören und zu achten, sondern auch zu fühlen und als gleichwertig zur eigenen Position anzuerkennen. Die Brücke dient hier der Überwindung des „inneren Hindernisses“.

In manchen Fällen bildet die erfolgreiche Mediation den Einstieg in eine tiefergehende innere Arbeit mit den Klient*innen. 

5. Stressbewältigung, Entspannungstechniken und Resilienz

In Zeiten äußerster Anspannung und von starkem Stress geraten Menschen an ihre Leistungsgrenzen – und übertreten diese sogar. Eine Folge ist das Gefühl des Ausgebranntseins, weithin bekannt als Burnout.

Meinen Klient*innen biete ich Yoga und/oder Stressmanagement-Trainings als geeignete Methoden an, um dem Stress nachhaltig zu begegnen und/oder sich präventiv zu schützen. Wir arbeiten dafür wahlweise in Einzelsitzungen oder in Gruppen.


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